Indigenes Volk
Die Deklaration der Rechte indigener Völker (englisch Declaration on the Rights of Indigenous Peoples, UNDRIP) ist eine rechtunsverbindliche Erklärung, die 2007 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde.
In ihr werden die individuellen und kollektiven Rechte indigener Völker definiert, einschließlich der Eigentumsrechte an ihrer Kultur, Identität, Sprache, Arbeit, Gesundheit, Bildung und anderen Themen.
Sie hebt das Recht der indigenen Völker hervor, ihre eigenen Institutionen, Kulturen und Traditionen zu bewahren und im Einklang mit ihren eigenen Bedürfnissen und Bestrebungen weiterzuentwickeln.
Sie verbietet die Diskriminierung indigener Völker und fordert ihre uneingeschränkte und wirksame Beteiligung an allen sie betreffenden Angelegenheiten. Sie formuliert ihr Recht, anders zu bleiben und ihre eigenen Vorstellungen von wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung umzusetzen
Reindigenisierung ist ein Begriff aus der Ethnologie für die Wiederbelebung bestimmter Traditionen und/oder Wertvorstellungen in Gesellschaften, die negative Erfahrungen mit der Modernisierung gemacht haben – sprich: mit der zunehmenden kulturellen Angleichung bis hin zur Assimilation in die dominante moderne Weltgesellschaft.
Solche Entwicklungen können durch kolonialen Druck, Machtverlust, Unterdrückung, Marginalisierung oder existentielle wirtschaftliche Nöte ausgelöst werden.
Der kulturelle Wandel wird reflektiert und die Werte der modernen Kultur werden in Frage gestellt. Reindigenisierung reagiert auf den Wandel, gibt ihm eine neue Richtung und treibt ihn gleichzeitig an.
(Wikipedia)
Bedeutungen

1. Gesamtheit der Mythen eines Volkes
Beispiel:die griechische Mythologie
2. Wissenschaft, die sich mit den Mythen befasst
Beispiel:die Brüder Grimm waren ausgezeichnete Vertreter der germanischen Mythologie
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
Etymologie
Mythos · Mythe · mythisch · Mythologie
Mythos m. ‘Überlieferung aus der Vorzeit eines Volkes in Form von Dämonen-, Götter- und Heldensagen, zur Legende Gewordenes’, Übernahme (Ende 18. Jh.) von griech.mȳ́thos (μῦθος) ‘Wort, Rede, Gespräch, Überlegung, Erzählung, Sage, Märchen’, daneben auch Mythus (nach lat.mȳthus) oder eingedeutscht Mythe f. vor allem im Plural Mythen (um 1800 mit Götter- und Heldensagen übersetzt). – … Mehr
Verwendungsbeispiele für ›Mythologie‹
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora
Die biblische Mythologie wurde zum Spielmaterial, der Altar zum Theater, die Malerei zur Manier. [Die Zeit, 22.11.1996, Nr. 48]
Das Bild des Tieres in der gesellschaftlichen Mythologie veränderte sich in diesem Prozeß radikal. (konkret, 1996)
Dieses Volk besaß zwar eine reiche mündliche Überlieferung seiner Mythologie, jedoch keine Schriftsprache. [Die Zeit, 19.04.1996, Nr. 17]
Aber sie stritten nun einmal, so erzählt es die indische Mythologie. [Die Zeit, 04.02.2013, Nr. 05]
Man findet sie knapp und umfassend dargestellt in Mogks »Germanischer Mythologie«. [Klages, Ludwig: Der Geist als Widersacher der Seele, 3. Band, Teil 1: Die Lehre von der Wirklichkeit der Bilder, Leipzig: Barth 1932, S. 6329]